Erfreulicherweise hat sich die Zahl der Mannschaften in der vergangen Saison sowohl bei den Erwachsenen, als auch bei den Damen leicht erhöht. Obwohl der Altersdurchschnitt der Tischtennisspieler recht hoch ist und genügend Potential für Seniorenmannschaften vorhanden ist, verharrt die Zahl der Teams auf niedrigem Niveau. Ideen den Seniorenspielbetrieb zu beleben liegen vor.
Wegen der anstehenden Bezirksreform gab es bei den Erwachsenen auf Bezirksebene keine Absteiger. Hintergrund ist, dass durch die Neueinteilung der Vereine für den neuen Bezirks zahlreiche Plätze in den Verbandsspielklassen frei werden und viele Mannschaften in höhere Spielklassen nachrücken. Mehrfach ist mir zu Ohren gekommen, dass diese Saison nur der jeweilige Meister aufsteigt – so ist es auch in den Tabellen im Internet hinterlegt. Richtig ist, dass der Meister laut Wettspielordnung auf jeden Fall aufstiegsberechtigt ist. Da schwer abzuschätzen ist welche Platzierung ebenfalls zum Aufstieg berechtigt, wurden die Vereine in einem Schreiben zu Saisonbeginn darauf hingewiesen. Offenbar wurde dieses Schreiben nicht weitergeleitet und Beiträge auf der Bezirkshomepage nicht gelesen. Tatsache ist, dass in allen Erwachsenen Spielklassen neben dem Meister sicher weitere Mannschaften aufsteigen dürfen. Welche das genau sein werden, ist erst bei der Klasseneinteilung in der zweiten Junihälfte klar.
Bezirksteams auf Verbandsebene: Der TTC Ergenzingen landete in der Erwachsenen Verbandsliga auf dem Aufstiegsrelegationsplatz, allerdings verzichtet das Team auf die Relegation und verbleibt somit in der Verbandsliga. Der Aufsteiger TV Rottenburg landete im vorderen Mittelfeld, während der SSV Reutlingen auf Platz 8, einem Abstiegsplatz die Saison beendete. In der Landesliga verpasste die TuS Metzingen knapp die Meisterschaft. Der Aufsteiger TSV Betzingen schloss in der vorderen Tabellenhälfte ab, während der TV Derendingen gerade noch den achten Platz erreichte und auf einem Abstiegsplatz steht. Der TTC Reutlingen sicherte sich in der Landesklasse souverän die Meisterschaft. Im Mittelfeld der Landesklasse landeten der TTC Ergenzingen II, der SV Tübingen und der TSV Gomaringen. Vorjahres-Vizemeister TTC Grosselfingen und Landesliga Absteiger TB Metzingen landeten auf Abstiegsplätzen. Wegen der Bezirksreform ist jedoch zu erwarten, daß in unserem Bezirks nach der Auffüllregel einige Mannschaften noch in höherklassige Ligen aufsteigen und Teams, welche die Saison auf einem Abstiegsplatz beendeten werden eventuell die Klasse halten. Auch hier noch einmal der Hinweis, daß die Klasseneinteilung erst Ende Juni entschieden wird. In der Damen Verbandsliga holte sich der TSV Betzingen die Vizemeisterschaft. Ebenso Vizemeister wurde der TV Rottenburg in der Landesliga vor dem VfL Dettenhausen. TuS Metzingen und Aufsteiger FC Mittelstadt landeten im hinteren Mittelfeld. Auch in der Landesklasse wurde mit dem TSV Eningen ein Bezirksverein Vizemeister vor dem TSV Kiebingen. Aufsteiger TSV Betzingen II landete ebenso in der zweiten Klassenhälfte wir der TTC Reutlingen. Die Damen des TSV Steinhilben bildeten das Schlusslicht. Allerdings ist auch bei den Damen momentan nicht klar ob nicht mehr Teams als der Meister aufsteigen und das eine oder andere Team trotz Abstiegsplatz die Liga hält.
Die Zahl der Strafen wegen verspäteter Ergebnis- oder Spielberichtsmeldung ist im Vergleich zur vorigen Saison weiterhin gesunken. Mein Eindruck ist auch, dass die digitale Spielberichtserfassung (’nuScore‘) gerne angenommen wird. Zum Ende der Saison wurde die Version 1.5 von nuScore eingeführt, die in Verbindung mit digitalen Zählgeräten verwendet werden soll. Vereinzelt wurde diese Version auch ohne digitales Zählgerät eingesetzt, was beim einen oder anderen Spiel zu Problemen bei der Meldung geführt hat.
Aus sportlicher Sicht gibt es für mich sonst wenig Bemerkenswertes zu berichten. Es gab keine Proteste. Drei Mannschaften bei den Erwachsenen, eine bei den Senioren wurden zurückgezogen / aufgelöst. Der FC Reutlingen hat sich somit leider komplett vom Mannschaftsspielbetrieb verabschiedet. Hoffentlich gelingt dem FC ein Comeback. Zum Saisonende gab der TSV Altenburg leider seine Auflösung bekannt und wird kommende Saison nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen.
Ab kommender Saison bilden der bisherige Bezirk Alb und 12 Vereine aus den bisherigen Bezirken Donau und Oberer Neckar einen neuen Bezirk. Die bisherige Landesklasse wird zur Bezirksoberliga und bei Erwachsenen und Damen die höchste Bezirksspielklasse. Darunter wird es bei den Erwachsenen zwei Bezirksligen und je vier Bezirksklassen und Kreisligen A geben. Die Gruppenzahl der Kreisliga B hängt von der Zahl der gemeldeten Mannschaften ab – ich gehe von fünf Gruppen aus. Dazu wird weiterhin in der Kreisklasse bei reduzierter Mannschaftssollstärke gespielt – sicherlich wird es auch da eine zusätzliche Gruppe geben. Das Spielsystem der Damen Bezirksoberliga wird in diesen Tagen festgelegt. Das Spielsystem in der untersten Damen-Spielklasse, der Kreisklasse, wird höchst wahrscheinlich weiterhin das ‚Freie Spielsystem – TTBW‘ sein.
Zum Abschluss möchte ich mich bei allen Bezirksmitarbeitern, insbesondere bei den Spielleitern bedanken. Zur Saison 2026/27 werden alle Funktionäre und Spielleiter neu gewählt. Durch den vergrößerten Bezirk werden sicher neue Spielleiter für die neuen Gruppen gebraucht. Interessenten bitte bei mir melden! Ich wünsche mir sehr, dass sich zahlreiche vor allem junge Sportkameraden ins Ehrenamt auf allen Ebenen des Tischtennissports einbringen.